UNVERSTELLT.
Wie Jugendliche Bilder aus der DDR wahrnehmen, deuten und vermitteln

Burg Beeskow, 3. bis 5. Juli 2017
Workshops • Öffentliche Präsentation

Ein Projekt mit Schülerinnen und Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Eisenhüttenstadt und der Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe Eisenhüttenstadt

In der diesjährigen Sommerschule befassen sich Oberschüler/innen aus Eisenhüttenstadt mit der Frage der Vermittlung von Kunst aus der DDR. Dabei interessiert insbesondere, ob und wie Jugendliche von heute mit Kunst umzugehen vermögen, wenn es sich dabei um ein problematisches Erbe wie den vom sozialistischen Realismus geprägten künstlerischen Nachlass der DDR handelt.
In vier Workshops sollen die Schülerinnen und Schüler dabei unterschiedliche Wege einer durchaus eigenen Art von Kunstrezeption beschreiten. Ausgangspunkt wird dabei immer wieder das Bild als solches sein, ob als Inspiration zu einem Tanz (Das bewegte Bild), zu einer Geschichte (Das sprechende Bild), zu einer anderen künstlerischen Idee (Das veränderte Bild) oder zu einer eigenen Ausstellung (Das gezeigte Bild). Anhand des Beeskower Bestandes lernen die Jugendlichen die Besonderheiten der sozialistisch-realistischen Kunst kennen, erfahren von den Möglichkeiten moderner Kunstvermittlung und lassen sich dazu anregen, sowohl moderne als auch traditionelle Gestaltungsmittel auszuprobieren und nicht zuletzt eigene Ideen umzusetzen. So werden die Entwürfe der Jugendlichen in die Überlegungen zu einem „Offenen Depot“ in einem künftigen Neubau des Kunstarchivs einfließen.

Die Sommerschule des Kunstarchivs Beeskow 2017 wird von der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG, dem Landkreis Oder-Spree und Forum Kunstarchiv Beeskow e. V. finanziell unterstützt.

Weitere Informationen:
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